Aussenwachten werden zu wenig berücksichtigt

Der neue Richtplan berücksichtigt die Bedürfnisse der Ustermer Aussenwachten zu wenig. Schlechte Busverbindungen, weniger Parkplätze und zusätzliche Verkehrshindernisse erschweren den Alltag vieler Bewohnerinnen und Bewohner.

Wer in den Aussenwachten lebt, ist oft auf das Auto angewiesen – gerade weil Busverbindungen fehlen oder ungenügend sind. Trotzdem will der Richtplan den Autoverkehr weiter einschränken, ohne gleichwertige Alternativen anzubieten. Das ist ein klarer Widerspruch.

Gleichzeitig werden im Zentrum laufend Parkplätze abgebaut oder verteuert. Für die Aussenwachten wird der Weg nach Uster dadurch komplizierter und teurer – sei es für Einkäufe, Arzttermine oder Vereinsaktivitäten. Hinzu kommen längere Wartezeiten an Bahn übergängen durch dichtere Fahrpläne und Doppelspurausbauten.

Auch Tempo-30-Zonen werden vielerorts pauschal eingeführt – selbst dort, wo weder hohe Verkehrsbelastung noch besondere Gefahren bestehen. Viele Menschen empfinden das als unnötige Bevormundung. Darum: NEIN zum Richtplan Uster.

Ueli Schmid
Gemeinderat SVP, Uster
Leiter Informationssicherheit