Die Bevölkerung von Uster hat bei den letzten Wahlen einen bürgerlicheren Kurs gewählt. Doch im neuen Richtplan lebt die bisherige links-grüne Stadtentwicklungspolitik weiter. Die Vorlage führt zu mehr Vorschriften, mehr Einschränkungen, weniger Erreichbarkeit und neuen Belastungen für Bevölkerung, Gewerbe und Steuerzahler.
Das Auto wird zunehmend verdrängt, Parkplätze verschwinden, Strassen werden eingeschränkt und Bauprojekte durch zusätzliche Auflagen erschwert. Statt praktikable Lösungen für eine wachsende Stadt zu finden, will der Richtplan den Alltag der Menschen immer stärker steuern und regulieren.
Besonders stossend ist: Während die Bevölkerung einen politischen Richtungswechsel eingeleitet hat, soll dieser Richtplan die bisherige Politik für Jahrzehnte festschreiben. Genau deshalb haben SVP, FDP, EDU und BPU gemeinsam das Referendum ergriffen.
Am 14. Juni geht es um also die Frage, welchen Weg Uster künftig einschlagen soll: mehr Verbote und Vorschriften – oder eine ausgewogene Politik mit Augenmass und gesundem Menschenverstand? Die Bevölkerung hat die Chance, mit einem NEIN zum Richtplan ein klares Zeichen zu setzen.
Daniel Schnyder
Gemeinderat SVP, Uster
Inhaber KMU
